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... Rückmeldung. Die Aufhängung ist recht weich, und da der M5 zugleich mit 1430 Kilo ziemlich leicht ist, kommt es beim Überfahren von Bodenwellen zu Aufbauund bei Kurvenfahrt zu Rollbewegungen. Auf der heute trockenen Fahrbahn giert der M5 regelrecht nach Richtungsänderungen – auf nasser Strecke hingegen gilt er als eigenwillig. Die Lenkung ist zwar nicht die allerdirekteste, doch ausreichend konsistent und schön linear. Keine Frage: Mit dem E28 legte die M5-Dynastie einen tollen Start hin. Bahn frei also 1988 für den Nachfolger aus der E34-Serie. Das noch immer bei der Motorsport GmbH in Garching handgearbeitete Modell kam in zwei Leistungsstufen: Zur Einführung mit einem 3,6-Liter-Reihensechszylinder und 315 PS und ab Frühjahr 1992 mit einem auf 3,8 Liter aufgebohrten und nun 340 PS starken Triebwerk. Allein schon die Zahlen machen deutlich: Jetzt gab BMW mit dem M5 richtig Gas. Das Styling wirkt moderner, es ist knackig und hat dennoch auch gerundete Flächen, die Solidität und ein hohes Preisniveau widerspiegeln. Dafür können wir Ercole Spada (fertigte die ersten Skizzen), J Mays (damals neu gekommen von Ford) und Claus Luthe danken, dessen epochaler NSU Ro 80 in manchen Krümmungen und am hoch liegenden Heckabschluss durchschimmert. Im auf den Fahrer zugeschnittenen Interieur gelang es, das Beste des BMW Cockpitdesigns zu destillieren. ...