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... Der Rat wurde befolgt. In Seide sollten sich bekanntlich die Läuse nicht aufhalten. Resultat: Schon nach einer Woche fanden sich einige dieser anhänglichen Tierchen mit dem spitzen Kopf und dem „harten Fell" vor und fühlten sich in der weichen seidenen Unterwäsche äußerst wohl. Ich glaube, sie wären ganz gern da geblieben. Der heiße Dampf des ,,Lausoleums" im Karpathendorf Oe machte ihnen ein jähes Ende. — Also daher nur Reinlichkeit. Zum Schlüsse möchte ich noch erwähnen, daß die ersten Lazarett-Kriegswäscherei-Wagen Spenden aus der Heimat waren. So ist zum Beispiel der Wagen unserer Abbildung ein Geschenk des Reichsversicherungsamtes der Angestellten und von der Firma Gebr. Ponsgen, Düsseldorf, geliefert. Andere Schenkungen sind gefolgt. [1597] Motorradwe9en in und nach dem Kriege. Von C. Günter, Düsseldorf. Als langjähriger zweiter Fahrwart des Gau I Berlin-Brandenburg und derzeitiger Motorrad-Sportleiter des Gau IV Rheinland, seit Anfang des Krieges im Felde befindlich, glaube ich, mich nunmehr berufen, meine Meinung über das Motorradwesen in und nach dem Kriege an dieser Stelle äußern zu körnen. Die Verwendungsmöglichkeit des Motorrades hängt in erster Linie vom Kriegsschauplatz ab. Mir sind durch längeren Aufenthalt bekannt im Westen die Cötes Lorraine, Picardie, im Osten Wolhynien. Die Steigungen der Cötes Lorraine boten ...