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... Trotz einer Fläche von 2,2 m2 wog das 6 mm starke Element aus Karbonfasern und PVC-Schaum nur 2 kg; auch es stammte aus der Kunststoffirma Composites Moulding. Deren Chef, Jean-Louis Bugnard (Professor an der Ingenieurschule in Genf), ist übrigens im Rennwagenbau kein Unbekannter, war er doch vor einigen Jahren auch an der Entstehung mehrerer Autos mit dem Namen «Griffon» beteiligt. Wenn auch die Saison 1986 schliesslich nicht von Erfolg gekrönt war, so geben doch die Initianten des Swica-Projekts keineswegs auf. Der Idealist und Autofan Pierre-Olivier Chave, Inhaber eines Metallveredelungsbetriebs in La Chauxde-Fonds, stellt nochmals das nötige Startkapital zur Verfü- gung. Für das 86er Modell hat man einen Abnehmer in der Schweiz gefunden, und im unscheinbaren Atelier von Rechsteiner wird gegenwärtig an zwei neuen Monocoques gebaut. Um neugierige Besucher etwas zu verunsichern, trägt eines der Chassis die mit Filzstift angebrachte Aufschrift F 3000, selbstverständlich wird aber auch daraus ein Formel-3- Rennwagen entstehen. Das Monocoque unterscheidet sich nur in Details von demjenigen des 386. Weiterhin arbeitet man in Lausanne mit Alu-Honeycomb, für 1988 hat aber auch Rechsteiner Kohlefasern ins Auge gefasst. Karbon bringt punkto Gewicht und Freiheit in der formalen Gestaltung gewisse Vorteile, ist aber vorläufig in der ...