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... eine Reihe von Massnahmen konnte der Motor weiter hinten und tiefer montiert werden, der Wagen war glatte 35 cm niedriger als die gängigen Standard-Modelle. Als Aufhängungen dienten Starrachsen vorne und hinten, verzögert wurde mit Trommelbremsen, die über Seilzüge angesteuert wurden. Auf dieses Fahrgestell setzte Lyons eine elegante Carrosserie mit überlanger Motorhaube und relativ kurzer Passagierkabine. Den Reihen-Sechszylinder-Motor mit 2054 cm3 und 48 PS bei 3600 U/min übernahm er weitgehend unverändert. Gerade einmal 310 Pfund verlangte Lyons für seinen neuen Sportwagen, der ihm aber noch nicht ganz gefi el, weshalb er bereits für das Jahr 1932 umfangreiche Design-Anpassungen ausführte. Der Radstand wurde um 20 cm verlängert, die Spurbreite um 5 cm vergrössert, die Chassis-Längsträger unter der Hinterachse geführt («underslung*). Die veränderten Proportionen liessen eine noch elegantere Linienführung für den Aufbau zu und die Trittbretter zwischen den vorderen und hinteren Kotfl ügeln halfen zusätzlich dabei, aus dem S.S. One eine regelrechte Schönheit zu machen. Auch einen grösseren Motor mit nunmehr 2552 cm3 und 62 PS bei 3’600 U/min bot Lyons ab dem 30. September 1932 an. Es folgten ein vierplätziges Cabriolet und ein Coupé mit Stromliniencarrosserie. Zusätzliche Motorvarianten mit 2143 und 2663 cm3 kamen dazu, das Getriebe wurde teilweise ...