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... die Auto Union einen der berühmten V-16-Rennwagen (Typ C, Baujahr 1936) dem Deutschen Museum in München geschenkt. Es handelte sich dabei um eine Konstruktion, die im Rahmen der von 1934 bis 1937 gültigen 750-kg-Grand-Prix-Formel realisiert worden war (ohne Treibstoff und Reifen musste ein Monoposto mindestens 750 kg schwer sein). Das Auto-Union-Konzept war ursprünglich - 1932 - im Porsche- Konstruktionsbureau entstanden, und als die Auto Union dann beschloss, ab 1934 in die Grand-Prix- Szene einzusteigen, da übernahm sie das Porsche-Projekt. Obschon es beispielsweise schon 1923 den Benz- Tropfenwagen mit vor der Hinterachse liegendem Motor gegeben hatte, war der Auto Union die erste markante und auch erfolgreiche Mittelmotor-Rennkonstruktion der Geschichte. Damals sprach man noch von Heckmotorwagen. Die berühmten Piloten, die mit dem Auto Union Typ C Rennen bestritten hatten, waren Bernd Rosemeyer, Hans Stuck, Achille Varzi, Ernst von Delius oder Rudolf Hasse. Auto Union Typ C Baujahr 1936 Technische Daten und Merkmale Motor — V-16-Konstruktion (45°), Block aus Siluminguss mit auswechselbaren Stahlbüchsen; Zylinderabmessungen 75x85 mm = 6005,2 cm3, Verdichtung 9,2:1, Leistung 520 PS bei 5000/min, max. Drehmoment 87mkp bei 2500/min; geteilte Hirth-Kurbelwelle, Ventilsteuerung mittels einer zentralen obenliegenden Nockenwelle, hängende Ventile ...