Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... löst jetzt schon den maximalen Bremseffekt aus. Der Wagen lässt sich also mit der Servo-Bremse wesentlich leichter bremsen als sonst mittels der üblichen Bremsvorrichtungen. Dabei ist es aber doch völlig ausgeschlossen, dass die Räder blockiert werden. Den meist gebräuchlichen Bremsen haftet bekanntlich der Mangel an, dass der ungeübte Fahrer im Augenblick der Gefahr das Pedal oder den Bremshebel zu heftig betätigt, wodurch die Bremsen sehr oft blockiert werden und sich der Wagen bei grosser Geschwindigkeit zur Seite stellen, drehen oder gar überstürzen kann. Im besten Falle kommt es dabei zum Schleifen der Räder, wobei die Reifen natürlich furchtbar abgenützt werden. Das kann bei der Perrot-Hallot-Bremse nie vorkommen, weil sich die Bremsbacken hier niemals auf dem Rad blockieren. Um das zu erreichen, wird bei diesem System die bisher übliche, starre Bremstrommel, die mit dem Rad ein 'Stück bildet, verlassen. Bei dieser sich selbst regulierenden Bremse ist nämlich die abzubremsende Fläche der Bremstrommel, das ist der Trommelrand von dem zu bremsenden Rade getrennt, während die Bremstrommel selbst nach wie zuvor einen festen Bestandteil des Rades bildet. Mit anderen Worten gesagt, die Fläche, die hier gebremst wird, läuft auf der Nabe der Bremstrommel, wenn nicht gebremst wird, etwa wie ein Freilauf leer mit. Zu diesem Zwecke trägt ein Ring der Nabe ...