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... ner gewissen Distanz, dann muss man zugeben, dass das Image des Automobilsportes dadurch etwas von seinem Glänze eingebüsst hat. Auf der andern Seite muss man froh sein, dass die Reklame zulässig wurde, denn sonst könnten die kleinen Rennfahrzeuge herstellenden Firmen überhaupt nicht mehr existieren. Wer heute Rennen fahren will und nicht Fittipaldi, Ickx oder Stewart heisst, muss einen Sponsor haben, einen Gönner, der die «Eintrittskarte» seines Schützlings in ein Rennteam berappt. Beim Besuch der Londoner Racing Show fragte man sich als Beobachter plötzlich auch, «Wer kann das bezahlen?», oder «Wer wird das in einigen Jahren noch bezahlen können?». Mit diesem Problem sind in den letzten Wochen auch die Grand-Prix-Veranstalter sowie, die Formel-1-Rennställe konfrontiert worden. Die Teams sind der Ansicht, dass im Formel-1-Sport heute bloss das Siegerteam nicht mehr in den roten Zahlen operiere, alle andern würden drauflegen. Trotz des grauen und von finanziellen Problemen getrübten Rennhimmels hat die Racing Car Show bewiesen, dass in der Rennbranche immer noch eine andauernde und auf Hochtouren drehende Aktivität zu verzeichnen ist. In sämtlichen Kategorien schiessen neue Modelle wie Pilze aus dem Boden, die Bestellbüchlein sind nach wie vor prallvoll. Irgendwie geht es immer noch, trotz sprunghafter Teuerung. Unter den prominenten Namen des ...