Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die 1980 bestimmt sehr nach Hightech ausgesehen haben, heute aber veraltet wirken. Davor sind Kilometerzähler und Tageskilometerzähler platziert – weit weg von den ziemlich Fiatmäßigen Hauptarmaturen hinter dem Momo-Dreispeichen- Lenkrad. Aus der Lenksäule wachsen weitere Hinweise auf die Verwandtschaft zu Fiat. Ich glaube, wenn ich gerade 72.800 Euro bezahlt hätte, die ein Testarossa 1985 gekostet hätte, und würde nun das hier sehen – dann wäre ich davon nicht wahnsinnig beeindruckt. Doch die Erlösung ist nah! Sie befindet sich in der Mitte, in Form eines schlanken, verchromten Schalthebels mit kugelförmigem, schwarzglänzendem Knauf. Der Schalthebel ragt aus einer offenen Schaltkulisse, wie sie bei Ferrari – vor den Schaltwippen am Lenkrad – Standard waren, um einem das Gefühl zu vermitteln, man sei ein Formel-1-Pilot. Ich drehe den Zündschlüssel (keine Spur von Retro-Gimmick-Startknopf), zwölf Kompressionen leisten kurz Widerstand und …? Was ist denn hier los? Der Motor springt an, aber keine Scheibe geht zu Bruch und die Erde bewegt sich nicht. Der gurgelnde Bass ist tief, aber sanft, die Bosch KE-Jetronic-Einspritzung und die Microplex-Zündung von Magneti Marelli sorgen für ein manierliches und sanftmütiges Temperament. Gut. Dann wollen wir die 390 Pferde mal von der Koppel jagen, mit scharrenden Hufen warten sie aufs Öffnen der ...