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... sich die beiden Firmengründer Paul Cattin und Georges Christian 1904 inspirieren, als sie in Holstein ihre Uhrenfabrik tauften. Die beiden Unternehmer stammten aus der Uhrenmetropole Le Locle - und sie hatten schnell Erfolg: 1910 beschäftigte Oris bereits 300 Angestellte. Die junge Firma machte sicheinen Namen als Produzent vergleichsweise günstiger Uhren mit hoher Qualität. Die Uhren fanden ihre Kundschaft in erster Linie in England, vondort kamen sie in die Kolonien und weiter nach Südamerika. Oris wächst beständig, bis 1970 die Aktien an die damalige Asuag (heute Swatch Group)verkauft wurden. Das bedeutete den Niedergang, denn innerhalb der Gruppe soll die Traditionsmarke zu einem Anbieter von Billigprodukten werden - eine Strategie, die keinen Erfolg bringt. 1982 kam es zum Management-Buyout durch Rolf Portmann und Ulrich Herzog. Doch die Zeiten blieben schwierig. Mitte der 90er-Jahre forciert Geschäftsleiter Ulrich Herzog einen Neuanfang. Man beschränkt sich auf Produkte mit mechanischen Werken (die von ETA bezogen werden) - und als1998 die Full-Steel-Kollektion eingeführt wird, kommt dazuauch noch das Bekenntnis zu einer klaren, zeitgemässen Formensprache. Diese Strategie wird konsequent verfolgt, und der Erfolg gibt den HolsteinernRecht. Neben der Formel 1 engagiert sich Oris auch in der Fliegerei, der Kultur (mit Hommagen etwa an Miles ...