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... die mit ihren fünf Sinnen gewisse Dinge intensiver warnehmen als ihre Mitmenschen. Dieses „Registrieren“ kann ganz verschiedener Natur sein und setzt weiter nichts voraus, als ein überdurch schnittliches Interesse an eben diesen Dingen oder Vorgängen; ein Sichdarauf-Einstellen. Jeder kennt die Menschen, die einen „Pferdeverstand“ haben. Das sind die Roßnarrischen. Oder jene ganz besonderen Käuze, die vierblättrigen Klee selbst dort finden, wo wir gewöhnlichen Sterblichen nur Unkraut sehen. Mich persönlich kann man mitten in eine von Pilzen geradezu verseuchte Wiese stellen; ich finde bestimmt keine. Höchstens giftige. Und mit der übrigen Botanik, sei sie eßbar oder nicht, geht es mir nicht besser. Dagegen entgeht mir trotz Kurzsichtigkeit so leicht kein Auto oder Motorrad, das irgendwelche besonderen Eigenheiten aufweist. Als vor 1000 Jahren das deutsche Volk noch „ein Volk von Fliegern“ war, gab es auch hierzulande Leute mit dem bekannten Fliegemerv (nervus aviaticus emil), der dort sitzt, wo sich der Rücken zu ründen beginnt. Leider ist er zur Zeit noch scheintot. Seinen Verwandten hat man zum Glück nicht ausrotten können: Es lebe der nervus vehicularis petrolei! Ich spüre ihn tag täglich. Es scheint ein chronisches Leiden zu sein und äußert sich meistens so: Ich sitze zu Hause oder im Lokal. Auf der Straße fährt ein Wagen vorüber. Das Auge ...