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... sich nur allzubald herausstellen sollte, absolut fehl am Platz, denn BRM hatte mit dem H16 nichts als Arger. Es kam so kaum überraschend, als die Nachricht durchsickerte, man arbeite bei BRM an einem neuen Motor, einem V12. Aber bei BRM beeilte man sich bekanntzugeben, daß der V12 nur als Kundenmotor geplant sei und daß die V\/erkswagen weiterhin mit den H16 ausgerüstet sein würden. Diese Nachricht schien sich zu bestätigen, als man den ersten fertigen V12 nicht selbst verwendete, sondern an Bruce McLaren verkaufte. Als jedoch BRM zwei Wagen mit 2,5-Liter- V 12- Motoren für die Tasman-Serie meldete, wurde es offensichtlich, daß man mit diesem V12 mehr vor hatte, als ihn nur als «Kundenmotor» zu verwenden. Trotz aller Anstrengungen war jedoch der Ausflug von BRM nach «down under» alles eher denn erfolgreich. Bruce McLaren konnte zwar ein Rennen gewinnen, jedoch nur mit viel Glück, als alle schnelleren Wagen durch Defekte oder Unfälle ausgeschieden waren. Ansonsten kämpfte man bei BRM mit endlosen Schwierigkeiten an der Benzinzufuhr, und man war allgemein der Meinung, daß BRM mit diesen Wagen in der Fahrer weltmeisterschaft keine großen Chancen haben würde. Es kam jedoch anders. Während sich McLaren, Attwood und Rodriguez mehr oder weniger erfolglos in Neuseeland und Australien herumschlugen, verbesserte man in England den Dreiliter weiter, verbesserte ebenso die von Len Terry ...