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... protestierte die Delegation, die sich aus zwei Europaabgeordneten derGrünen sowie Vertretern mehrerer nationaler Parlamente (Schweiz, Österreich) und Landtage (Südtirol, Vorarlberg, Wallis, Salzburg, österreichisches Tirol, Bayern) zusammensetzte, gegendie Brüsseler Position in den Verhandlungen über den Alpentransit. Die Abgeordneten erwarten vonder EG einen langfristig bindenden Transitvertrag überzwanzig Jahre, der eine Verringerung des Schwerverkehrs aufder Strasse zum Ziel hat. Längerfristig müsse die EG ihre gesamte Verkehrspolitik umorientieren, weg von der Strasse undhin zur Schiene, so die Forderung der Transitgegner. Generell müsse die EG-Wirtschaftspolitik die ökonomischen, ökologischen und sozialen Kosten des Verkehrs in realistischer Weise berücksichtigen und sozu einer Verminderung des Verkehrs beitragen. EG-Verkehrskommissar Karel van Miert räumte zwar ein,dass das Umdenken in der Verkehrspolitik zu spät begonnenhabe. Noch immer verweigerten sich manche EG-Regierungen,und die Eisenbahnverwaltungen seien in manchen Mitgliedstaaten kaum in der Lage, eine neue Verkehrspolitik wirksammitzutragen. ln der Sache blieb van Miert jedoch hart. Seiner Ansichtnach ist ein Transitvertrag höchstens für eine Laufzeit vonzehn Jahren denkbar. Der Kommissar drängte erneut zurEile. Der Transitvertrag müsse innerhalb von vier Wochen spruchreif sein. ...