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... — zu Unrecht — längs* Dimensionen angenommen,als stünde das nackte Überleben des souveränen Kleinstaates Schweiz schlechthin auf dem Spiel. Dies zeigt sowohl die Komplexität als auch die Relativität des Entscheidungsvermögens einesin aussenpolitischen und aussenwirtschaftlichen Dingen seit Menschengedenken abstinenten Souveräns gnadenlos auf; das Cliche vom «Sonderfall» feiert Urständ. Dabei ist die Fragestellung keineswegs neu: Zwischendem vom Schweizervolk 1972 gutgeheissenen Freihandelsvertrag mit der damaligen EWG und dem EWRbestehen — von den «vier Freiheiten» abgesehen — kaum grundsätzliche Unterschiede. Kommt hinzu, dass unser Land in mannigfacherHinsicht heute schon in Europa «integriert» ist. Wer's nicht glaubt, möge sich aufSeiten 10 und 11 vergewissern. Die dort publizierten Meinungen verdeutlicheneindrücklich, in welchem Ausmass unsere Wirtschaft schon jetzt auf die real existierenden Verhältnisse des Gesamtmarktes «Europa» ausgerichtet und für eineEWR-Zukunft gewappnet ist. Zwar werden da und dort Bedenken staatspolitischer Natur geäussert, werdenauch Bilder negativer Vermutungen gezeichnet. Analysiert man hingegen unvoreingenommen die Aussagen der Autoprominenz, so überwiegen sachliche Zuversichtund realistische Nüchternheit in bezug auf die ökonomischen Dimensionen dieses Wirtschaftsvertrags, dernicht viel mehr darstellt ...