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... schon vie le Meter im Tunnel zurückgelegt hat. Der neue XJ, Traditionalisten werden sich freuen, überfordert seinen Fahrer nicht mit elektronischen Spielereien. Für die wichtigsten Funktionen gibt es klar gekennzeichnete Knöpfe, deren Vertei lung allerdings nicht das Optimum an Übersichtlichkeit darstellt. Wer individuelle Feinjustierung vor nehmen will, muss ins Bildschirm-Menü. Dank der Touchscreen-Technik dürfte das niemand überfordem, der zur Bedienung eines Mobiltelefons in der Lage ist. Die Ergonomie macht also einen gu ten Eindruck, auch die Qualität lässt das Bemühen um Oberklasse-Niveau erkennen. Ein Standard, der zuversichtlich stimmt, wie es im Fahrbericht (siehe 6/2003) zu Recht vorsichtig formuliert wurde. Teil weise ungleichmäßige Karosseriefugen, eine bei hohem Tempo flatternde Motor haube und Knistergeräusche im Armatu renbrett - wie beim Testwagen - sollte man der Kundschaft jedoch nicht zumuten. Immerhin: Das Leder, das sich über weite Bereiche des Innenraums erstreckt, erscheint ebenso hochwertig wie seine saubere Verarbeitung. Die Struktur des Alu-Monocoques erweist sich auch bei rüder Gangart auf schlechten Straßen als steif und solide. Das freilich bieten Stahlkarossen auch. Der wahre Vorteil der Alu-Konstruktion zeigt sich erst auf der Waage: Nur 1653 Kilogramm stellen einen beachtlichen Wert dar für eine Limousine ...