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... DAS DEUTSCHE DUELL fort an die Arbeit, ein neues, futuristisches Auto aufs Pa pier zu bringen. Am Anfang finanzierte Adolf Rosenberger, der 1923 mit Benz-«Tropfenwagen» Grand- Prix-Rennen bestritten hatte, das Projekt. Rosenberger war trotz seiner jüdischen Abstammung Mitglied des «Berliner Herrenklubs», ei nes Klubs einflussreicher Geschäftsleute, von denen er einige für das Abenteuer gewinnen konnte. Am 15. November 1932 hatte Porsche den Grand-Prix-Wa gen grob fertiggezeichnet. Der Motor sollte hinter dem Fahrer, aber vor der Hinter achse montiert werden, was spektakulär war und eine gute Publizität garantierte. Ausserdem sollte der Motor 16 Zylinder in einer 45°-V- Stellung aufweisen, ein Boh rung x Hub-Verhältnis von 58 x 75 mm und einen Zylin derinhalt von 4358 cm3 ha ben. Im Winter 1932/33 ar beiteten Porsches Leute hart am Projekt. Josef Kales zeichnete den Motor, Karl Rabe war für Chassis und Radaufhängungen verant wortlich. Die Finanzen wurden durch Adolf Rosenber ger und seinen Herrenklub sichergestellt. Wanderer hatte schon ab 1930 die Dienste von Porsche in Anspruch genommen, und durch diese Firma ge lang es dem Doktorauch, die Auto Union für den Rennwa gen zu interessieren. Porsche tauft ihn P-Wagen und sucht Geldgeber Um noch an andere Geld quellen zu gelangen, be suchte Porsche Benzinund Reifenfirmen, die gerne ih ren Namen mit dem P-Waauto exklusiv 10/85 ...