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... Nr. 27 | 03.201052 Erinnerung an die Lambretta Auch dort frönte sie ausgiebig ihrer Leidenschaft für die schö- nen Künste. Als sie eines Tages aus einer Ausstellung kam, knatterte vor dem Museum eine Vespa vorbei. «Sowas wäre schon mal toll!», entfuhr es ihr, und augenblicklich waren die Erinnerungen an den väterlichen Roller wieder wach. «Was spricht denn dagegen?», fragte ihr Begleiter. Da nichts dagegen sprach, hielt die 53-Jährige kurzentschlossen Ausschau nach einer Lambretta, wie ihr Vater eine hatte, wurde fündig und buchte ihre ersten Fahrstunden. Die Lambretta brachte nicht nur Fahrspass, sondern auch interessante Bekanntschaften. Bald war Elsbeth Bär Mitglied im Lambretta-Club und im Kolbenfresser- Club. Ein Jahr nach der Motorradprüfung folgte 2006 die Autoprüfung. «Heute sind die Jobs einfach nicht mehr sicher. Also sagte ich mir: Bär, jetzt musst du ein Auto haben», berichtet die heute in der Telekom-Branche tätige Allrounderin. Als Kunstliebhaberin stellte sie auch an ihr vierrädriges Fortbewegungsmittel ästhetische Ansprüche. Dass ein heutiges Auto diesen nicht genügen würde, war schnell klar. Ein Lambretta-Kollege brachte sie nach Schüpfheim zu Emil Enzmann. Als sie beim Betreten des Geländes den weissen Fiat 1500 Berlina erblickte, war es um sie geschehen. «Wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, bin ich ...