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... immer härteren Pßaster. Nach dem Hickhack um den auf 42 Millionen zurechtgestutzten Kredit, den der Zürcher Stadtrat seinen Angaben zufolge zur Verwirklichung seiner « Verkehrsberuhigungsplä- ne» benötigt, droht Zürcher Autobesitzern neues Ungemach. Die Absicht der Kantonsregierung geht dahin, schon für das kommende Jahr die Motorfahrzeugsteuer um satte 15 1/2 heraufzusetzen. Vergessen ist offenbar die Tatsache, dass die Stimmberechtigten einem ähnlichen Ansinnen bereits 1978 und 1985 eine klare Abfuhr erteilten. Getreu dem Motto «steter Tropfen höhlt den Stein» soll dem Stimmvolk suggeriert werden, dass nun die Zeit für einen neuen Anlauf zur Erhö- hung der Motorfahrzeugsteuer gekommen sei. Was gemeinhin als Zwängerei ausgelegt wird, scheint, wenn es um die Besteuerung des Autos geht, plötzlich keine Gültigkeit mehr zu haben. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite ist die, dass die Zürcher Regierung darüber hinaus von 1991 an - zu einem Zeitpunkt also, da bereits die Hälfte aller Autos mit Katalysator ausgerüstet sein wird - eine 40%ige (!) Erhöhung der Motorfahrzeugsteuer für alle diejenigen Autohalter vorsieht, die dannzumal kein Katalysatorauto ihr eigen nennen. Diese Zusatzsteuer, wie sie schönfärberisch bezeichnet wird, ist aber mehr als ein blosser Zusatz. Sie ist im Kern eine eigentliche Strafsteuer und allen ...