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... Grand-Prix-Versuche Einen objektiven Kommentar über Porsches Leistungen in der Monoposto-Rennsparte zu schreiben ist keine einfache Angelegenheit. Die Liebhaber dieser Marke werden mirnicht sehrdankbar sein, wenn ich behaupte, dass die Formel-I-Resultate deutlich hinterden Erwartun gen zurückblieben. Die luftgekühlten 4- und 8-Zylinder-Boxermotor-Wagen konnten Anfang der sechziger Jahre mit der Konkurrenz nicht immer mithalten. Mit angepassten Versionen des sehr erfolgreichen 1500-cm3-RSK-Rennsportwagens begann die Marke aus Zuffenhausen 1957 in der Doug Nye, Fotos Geoffrey Goddard/Archiv Formel-2-Klasse. Die F2-Rennerei war damals nicht be sonders spannend: Da fuh ren einige Cooper mit, und Lotus hatte eben mit seinem auto exklusiv 12/85 Typ 12 mit dem Bau von Monoposto angefangen. Ferrari beteiligte sich nur ab und zu mit dem Frontmotortyp Dino 156 bei GP-Rennen. Beim Grossen Preis von Deutsch land debütierte der Porsche F2 RSK, ein Sportwagen oh ne Beleuchtung, auf dem Nürburgring. Edgar Barth, der den Ring wie seine Ho sentasche kannte, fuhr die schnellste Trainingszeit. Beim Rennen aber führte Roy Salvadori mit seinem Werks-Cooper lange Zeit, bis er dann wegen Stossdämpferdefekten aufgeben muss te. So gewann Barth mühe los. 1958 liess Jean Behra einen weiteren RSK in einen F2-Wagen umbauen, indem er das Lenkrad in die Mitte plazieren und eine ...