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... am Salon Genf 1931 gezeigte Bugatti-Cabriolet überzeugte durch ruhige, klare Linien. Es war taubenblau lackiert, mit rotem Filet, für die Sitze und das Interieur war Reptilleder verwendet worden, das Armaturenbrett war aus Nussbaumholz gearbeitet. Die Verdeckkonstruktion entsprach einem neuen Patent von Brichet. Sie erlaubte eine Faltung, sodass das Verdeck nicht über die Türkante hinausragte. Zunehmend wurden auch Cabriolets und Limousinen auf amerikanischen Chassis, etwa von Packard, Cadillac usw., aufgebaut. Abschliessend sei noch das rassige Sportcabriolet auf dem Alfa Romeo 6C1750GS erwähnt, das glücklicherweise überlebt hat und von seinem glücklichen Besitzer, einem Liebhaber aus Bremen, im Concorso d‘Eleganza von Villa d‘Este 2007 gezeigt wurde. Ja, es handelt sich um den eingangs dieses Artikels erwähnten Wagen – und damit schliesst sich der Kreis. Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, einige Schöpfungen des fast vergessenen Meisters, François Brichet, aus Genf der dunklen Vergangenheit entrissen zu haben. FAST VERGESSENER MEISTER www.swissclassics.com SwissClassics 63 Am Salon Genf 1931 gezeigtes Bugatti-Cabriolet. Coll. F.Hediger Alfa Romeo 6C1750GS Sportcabriolet 1931 in Villa d‘Este. F. Hediger Klassische Limousine auf Cadillac-Chassis am Salon Genf, 1932. Archiv SCR Carrosserie-Plakette 1931 (Alfa Romeo 6C1750GS). F. Hediger 56-63_Kleine_CH-Carrossiers.indd 63 05.08.10 16:41 ...