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... Serienreife durchläuft. Am Anfang steht auch dabei die Idee. Den Verantwort lichen im Autowerk schwebt ein Wagen vor, der in eine bestimmte Größenund Preis klasse „hineingebaut" werden soll. Schon da geht manches betriebsinterne Gerangel an. Die Abteilung Verkauf blickt auf den Markt und die Wett bewerber; sie wünscht sich ein Superauto, hervorragend ausgestattet und spottbillig dabei, mit dem man die bösen Konkurrenten zu Paaren trei ben kann und endlich den großen Durchbruch erreicht. Die Techniker hingegen heben abwehrend die Hände; natür lich könnten sie, wenn sie nur wollten und dürften, aber die Kalkulatoren werfen ihnen — so klagen sie nur zu gern — stets ihre Rechenstifte in den Weg. So nennt man sich in stillem Ingrimm gegenseitig Pfennigfuchser und ver schwenderischer Träumer und kann doch nicht umhin, sich schließlich dem nüchternen Diktat der Zahlen zu beugen. Im Anfangsstadium des Pro jekts stützen sich diese Zah len noch auf Schätzungen. So kann man auf den angepeilten Preis die Gegenprobe ma chen, indem man auf die Ko sten der Aggregate des neuen Modells rückrechnet. Erfah rungsgemäß entfallen auf den Motor rund 20 bis 30 Prozent der gesamten Selbstkosten, auf das Getriebe 15, auf Ach sen 10 bis 15, auf die Lenkung 3 bis 5 Prozent, der Rest auf die Karosserie und die Innen ausstattung. Auch für die Ab ...