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... Impulse gab. Derpausenlose PR-Trommelwirbel des umtriebigen Uhren-Gurus führte bei uns zu einer regelrechten Swatchmobil-Euphorie; wer wagte,Kritik am ambitiösen Projekt zu üben, wurde von «Blick» und anderen Hayekhörigen Publikationen als Miesmacher abgestempelt. Diesumso mehr, als damals noch Hoffnungen genährt wurden, dasSwatch-Auto könnte dereinst in der Schweiz gebaut werden. EINE «LERNINSEL» Man mag darüber spekulieren,was die Gründe dafür waren, dass Mercedes-Benz schliesslich mit Hayek zusammenspannte (sieheArtikel links). Einen hohen Wahrscheinlichkeitsgrad hat die Vermutung, dass das Swatch-Auto-Projekt den Stuttgartern wie gerufen kam, gelangten sie doch dadurch quasi durch die Hintertüre zu einer Kleinstwagenmarke. Und ausserdem erhielten sie gleichzeitig dieMöglichkeit, im Massstab 1:1 neue Engineeringund Fabrikationsprozesse auszutesten, ebenso unkonventionelle Vertriebsmethc Mercedes-Chef Hubbert «Der S ist unsere grösste Lerninsel.» strategische Investition also. Und dies, ohne hierfür der men Mercedes hergeben zu ]sen. Der Smart war ausschlie: ein Versuchskaninchen, daseinmal den berühmten Fami namen tragen durfte. Origin Daimler-Boss Jürgen Sehre:«Der Smart wird nie einen tragen.» HARZIGER START Inzwischen gehört der Szum vertrauten Strassenbild richtige Zeitpunkt, um Rückszu halten auf die e Jahre. Die ehrgeizigen Verkaule wurden bei ...