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... des Konzerns grössere Marktanteile zugewinnen. Eine Rolle spielte gewissauch die «Philosophie» in beiden Unternehmen. So werdenbei Audi die Motoren stets mit der Kurbelwelle in Längsrichtung, bei VW seit einiger Zeit ebenso konsequent quer eingebaut. Daraus ergeben sich bestimmte Prioritäten im Lastenheft. Eine davon betrifft die passive Sicherheit - im Detaildie Verformungszone des Vorderwagens. Bei Audi ist derkompakte V-6 nicht länger als der Vierzylinder, bei VW ist dasgenauso, nur wäre hier ein V- Motor mit dem üblichen Spreizwinkel von 60 oder 90° für die Zylinderreihen schon mitten indie für den Vierzylinder noch reichliche «Knautschzone» vorgedrungen. Der Motor des VW-Flaggschiffes durfte also über die Dimensionen des Vierzylindersnicht wesentlich hinauswachsen. Die Lösung des Problemsist der mit 15° ungewöhnlich enge Spreizwinkel. Derlei hat eszwar schon gegeben - bei Röhr in den dreissiger Jahren für einen Reihen-Achtzylinder mit 10° und bei Lancia an einer langen Reihe von Motoren mit vierund acht Zylindern mit z. B. 13°. Einen «schmalen V-6» gabes noch nie Die ersten Überlegungen zueinem solchen VW-Motor gehen auf das Jahr 1978 zurückDamals war die Welt noch bescheidener, und als Spitzenmotorisierung für einen Volkswagen mochten zwei Liter Hubraum reichen. Bald lief denn auch ein solcher Motor auf den Wolfsburger ...