Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... LÄUFT Beeindruckend 5,29 Meter ist der Dawn lang – das ist mehr als die Langversion einer Mercedes S-Klasse und verspricht insofern sogar mehr als ausreichende Beinfreiheit im Fond. Selbstfahrerauto und verzichtet anders als ein Corniche II oder das nunmehr auslaufende Phantom Drophead Coupé obligatorisch auf einen geschulten Chauffeur. Beim Dawn greift man nicht nur am Wochenende unvermeidlich am liebsten selbst ins Steuer, genießt die exquisite Symbiose aus Leder, Holz, Duft der Umgebung und allgegenwärtiger Luftfederung. Wenn Rolls-Royce mit Wraight, Dawn, Phantom und dem in drei Jahren längst überfälligen Geländewagen seine neue Stoßrichtung gefunden hat, so ist diese an der Instrumententafel weitgehend vorbeigerauscht. Die hellen Uhren des Cabrios sind klein, trotz optionalem Head-Up-Display allzu betulich und das Potentiometer, das die Kraftreserven in Prozent anzeigt, ist bestenfalls als überflüssiger Anachronismus zu beschrieben. Nach zehn Minuten wird das Wetter wieder besser, die Wolken reißen auf und so schiebt sich die schwere Stoffmütze bei einer nur temporär reduzierten Geschwindigkeit von 50 km/h bach hinter in seinen Aufenthaltsraum und macht das Dawn wieder zu dem Sonnengleiter, der hier nahe Hermanus keine Grenzen zu kennen scheint. Trotz aller Freude, Sonne und Frischluft auf einmal, geht es heute nicht mehr bis zum Kap Algulhas. ...