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... am Bondone das missliche Wetter, das Perrot arg mitspielte, so war es in Cesana—Sestiere die unglückliche Startreihenfolge der einzelnen Wagengruppen. Von den insgesamt 203 Startenden waren die Schnellsten am meisten benachteiligt. Bereits bei den beiden Trainingssitzungen lag viel Oel auf der Strasse, denn die Hitze und starke Beanspruchung setzten den hochgezüchteten Motoren stark zu. Wenn sie auch sofort von den aufmerksamen Streckenposten mit Zement neutralisiert wurde, verblieben immer etwelche Rückstände. Die besten Verhältnisse am Renntag trafen die zuerst gestarteten Gran- Turismo-Wagen an, obschon die schätzungsweise 20 000 bis 30 000 Zuschauer — bekanntlich bezahlen die Zuschauer bei Bergrennen in Italien keinen Eintritt, weil dann der Veranstalter keine Haftpflichtversicherung abschliessen muss — etwas Schmutz auf die Strasse brachten. Die nachfolgenden Tourenwagen, angefangen beim kleinen Fiat 500 bis zum bulligen Opel Commodore, betätigten sich als grosse «Oelleger», denn die schwüle Hitze brachte viele Ausfälle mit Motorenschaden. Die Streckenposten hatten Arbeit in Hülle und Fülle, um die liegengebliebenen Fahrzeuge von der Strecke zu bringen, und so war es auch verständlich, dass das Säubern der Strasse etwas hintennachhinkte. Was für den Ingenieur der Rechenschieber, das ist für den zweiten Mann im Rallye-Auto die Zeitoder Schnitt- ...