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... Sportlichkeit - das ist eine Modetendenz. Keineswegs eine verwerfliche Modetendenz, denn sportlich können nicht nur Autos sein, sondern auch Anzüge oder Armband uhren. Problematisch wird die Sache erst, wenn den Leuten suggeriert wird, mit dem Ankauf eines sportlichen Coupés oder einer Rallye-Version würden sie zu „Sport fahrern“. Denn das ist ein Fehlschluß: Man kann mit ganz gewöhnlichen Limousinen echten Sport betreiben. Man kann es auch mit sportlichen Coupés tun, aber die Typenbezeichnung oder die Bemalung des Autos hat mit Sport ebensowenig zu tun wie der Schnitt des Anzuges oder die Form der Armbanduhr. Wenn Käufer eines sportlichen Coupés von der Werbung zu „Sportfahrern“ ernannt werden und sich - das ist erst das Schlimme - auf der Straße so benehmen, wie sie glauben, daß Sportfahrer sich benehmen, dann wird damit in der Öffentlichkeit nicht gerade für den Automobil sport geworben. Im Gegenteil: Außenstehende können zwischen solchen Pseudo-Sportlern und Leuten, die ernst haft und ohne Sportlichkeits-Allüren Automobilsport betreiben, wohl kaum unterscheiden. Darum wäre es vielleicht wieder einmal Zeit, daß die sportlichkeitsbesessenen Auto-Werber sich auf das besinnen, was für den Käufer viel wichtiger ist: sichere Fahreigenschaften zum Beispiel, guter Komfort, fahr gerechte Bedienung. Oder fehlt es an den Qualitäten, die solche Werbe ...