Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Jahre nach dem Unfall, noch immer unter starken Kopfschmerzen, aber sie kann wieder lachen: »Ich lebe. Und bin nicht gelähmt. Das ist das wichtigste«, sagt sie tapfer. Daß die Versicherung des Reiseveranstalters allerdings jegliche Haftung ablehnt, kann Frau Wolski nicht verstehen. Über 90 000 Mark hat sie bisher aus eigener Tasche für ihre gesundheitliche Wiederherstellung investieren müssen. »Bei einem Prozeß habe ich nur eine Chance, wenn ich als Zeugen die zwei Herren finde, die sich am 5.9.1993 mit mir an der Poststelle im Hotel Club Ali Bey telefonisch für den Ausflug angemeldet haben«, sagt sie unserem Reporter, STEFAN ESSER NOTRUF Kurz darauf erreichen die nachfolgenden Jeeps den Unfallort. Einer der Touristen hat Sanitäter-Erfahrung und erkennt sofort die Gefahr eines Halswirbelbruchs. Das bewahrt Anne-Christiane Wolski vor einer Querschnittlähmung. Beim Transport im Krankenwagen, der erst nach über drei Stunden eintrifft, hält der Mann den Kopf der Schwerverletzten während der ganzen Fahrt. 48 Stunden später erreicht der Notruf den ADAC. Dr. Seebauer startet sofort mit einem Learjet und holt die Patientin nach Deutschland. In der Unfallklinik Frankfurt kann Frau Wolski mit einer zwölfstündigen Notoperation gerettet WUNDER gibt es also doch HORROR-TRIP. Kann ein Mensch 60 Schädelbrüche Rettungsärzte des ...