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... die damals neumodischen Scheibenbremsen, die an dem in Le Mans siegreichen C-Type erstmals eingesetzt worden waren. Er profitierte auch von verbesserter digen Hochleistungsmotor leiser machen. Das Kurbelgehäuse – aus Aluminium und vertikal geteilt – hatte sieben Hauptlager und zeichnete sich durch eine vollgewuchtete Kurbelwelle und hemisphärische Verbrennungskammern aus. Eine Tellerfederkupplung von Fichtel & Sachs brachte im Zusammenspiel mit einem vollsynchronisierten Fünfganggetriebe die Power auf die auffällig schmalen Räder und Reifen. Die Originalfelgen waren 4,5" breit. Man hielt relativ schmale Reifen mit einem runden Profil für die Radsturzabweichungen der Aufhängung für besser geeignet. Der 911er war also in vielerlei Hinsicht ein Abschied vom 356. Doch ein Merkmal wurde nicht verändert. »Bei uns«, so einst Designer Butzi Porsche, »spielen die Scheinwerfer eine große Rolle im Aussehen der Autos. Wir können eine Motorhaube verändern, aber die Lampen müssen ihren Porsche- Look behalten.« Und so sah der neue 911er moderner aus als der runde 356, aber das typische Porsche- Gesicht war geblieben. Auch der Jaguar E-Type sorgte bei seiner Vorstellung auf dem Genfer Salon 1961 für Aufsehen. Anders als beim Porsche schieden sich hier nicht die Gemüter, für die Angelsachsen wirkte er wie aus eines Rennmotors entworfene ...