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... für den 4,7-Liter-Sauger-V8. Das mag Turbo-Junkies mit Hang zum Ladedruckhahn wenig Vorkommen, doch es ist einfach klassisches, ehr liches Leistungs-Tuning. Genug Dampf für die Straße hat ja schon der schwä chere Bruder S mit 430 PS. Mit 5,1 Sekunden snll der Sport nochmal 0,3 Sekunden schneller auf 100 km/h sein. Allein die Mehrleistung bringt nur ein knappes Zehntel, die sportlichere Schaltkennlinie des Automatikgetrie bes sorgt für den restlichen Vorsprung. MC Start Strategy nennt sich die Haupt neuerung. Dafür muss der Pilot beim Start das Bremsund Gaspedal (ESP au , Sport-Modus ein) gleichzeitig ge drückt halten. Bei rund 2400/min lässt er dann die Bremsen schnalzen, und schon schiebt der GTS zackig nach vor ne. Unterwegs verschwinden die Mehr- PS sowie das leicht bessere Ansprechen des Sport jedoch in den Gefühlstole ranzen des Fahrers. Noch besitzt die agilste Oberklasse- Limousine mit ihrer besonders sport lichen Attitüde ein Alleinstellungs merkmal in ihrem Segment. Wenn im Spätjahr der ebenfalls viertürige Por sche Panamera mit besseren Leistungs werten, weniger Gewicht und moderns ter Fahrwerkstechnik zum günstigeren Preis kommt, wird die Luft für den Quattroporte zumindest rein pragma tisch dünner. Dann bleibt nicht nur dem recht straff gefederten Sport (im GTS ohne verstellbare Dämpfer und mit 20 Pro zent härteren Federn) ...