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... Kurzfilm »The Small Escape« jetzt die Geschichte dieser Flucht. Klaus-Günter Jacobis Familie hatte den Osten der Stadt bereits 1958, drei Jahre vor dem Mauerbau, verlassen. Als sein langjähriger Freund Manfred Koster ihn um Hilfe bei der Flucht aus der DDR bat, ersann er einen kühnen Plan: Der Freund würde versteckt in der Isetta des Kfz-Mechanikers am Checkpoint Charlie über die Grenze geschmuggelt werden! Das nur 2,30 Meter lange und 1,40 Meter breite Motocoupé, so das Kalkül, würde bei den Grenzsoldaten kaum Verdacht erregen. Und tatsächlich scheint es auch heute noch kaum möglich, einen Menschen im Inneren einer BMW Isetta zu verstecken. Schließlich bietet die »Knutschkugel« schon auf den einzigen Sitzplätzen hinter der Fronttür kaum ausreichend Platz für zwei Insassen. Das Versteck für den Freund aus dem Osten entstand daher hinter der Sitzbank direkt am Motor. In seiner einstigen Lehrwerkstatt in Berlin-Reinickendorf konnte Kfz-Mechaniker Jacobi den Umbau vornehmen. Er schnitt eine Einstiegsöffnung in die Abdeckung hinter der Sitzbank, versetzte die Ablage nach oben und entfernte Ersatzrad, Heizung und Luftfilter. Zudem tauschte er den 13 Liter fassenden Tank gegen einen Zwei- Liter-Kanister, um Platz für den verborgenen Passagier zu schaffen. Da Jacobi als Westberliner nicht in die DDR einreisen darf, sucht er Verbündete und findet sie bei ...