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... Nachfolger dieses Motors, allerdings mit Modifikationen am Motorblock, an der Nockenwelle, am Verteiler, und mit neuer Kupplung. Unser Ausgangspunkt war eine Standardkonfiguration mit Frontmotor, Heckantrieb und konventioneller Lamborghini-Schaltung samt Differenzial, und wir mussten eine Lösung für das Zusammenwirken der Schaltung mit der Kupplung finden. Unsere Inspiration holten wir uns beim Ford GT40, beim Honda F1 und beim Mini, den innovativsten Autos ihres jeweiligen Bereichs. Als wir mit der technischen Seite fertig waren, mussten wir uns nach einer schönen Karosserie umschauen. Wenn ein Interessent nach einem Auto sucht, hat er dieselben Erwartungen wie ein Mann, der eine Geliebte sucht: Sie muss auf den ersten Blick gefallen. Wenn sie dann auch noch ein toller Mensch ist, umso besser, aber das findet er erst später heraus. Bertone war von Anfang an besessen von der Vorstellung, das unglaublichste Fahrwerk, das er je gesehen hatte, einzukleiden. Im März 1966, nur vier Monate nach Turin, war es fertig. Ich erinnere mich noch gut an das erste Exemplar: Orange mit Schwarz. Seit den frühen Tagen des 350 und des 400 hatte ich mir selbst das Vorrecht auf die erste Fahrt mit einem neuen Auto über das Fabrikgelände gegeben, um den Mitarbeitern das neue Produkt zu zeigen. Reiner Aberglaube, aber eine Tradition, die Bob Wallace, der gewöhnlich auf ...