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... sehr erkleckliche Preise, doch stehen ausländische Wagen dieser Klasse noch bedeutend höher im Kurs. Man glaubt deshalb in Friedrichshafen mit dem neuen Zwölfzylinder ins Exportgeschäft zu kommen und dürfte sich darin auch kaum verrechnet haben. Der Zwölfzylinder ist zwar im Kraftwagen noch nicht allzu heimisch, doch an sich keine Neuigkeit mehr. Das nunmehr mit Hilfe einer Unterdruck- Servo-Schaltung zu bedienende '.Schnellganggetriebe ist im Prinzip schon vom letzten Maybach-Typ her bekannt. Den Verzicht auf technische Besonderheiten scheint man wohlweislich absichtlich angestrebt zu haben und man tut gut daran. iDer Zwölfzylinder "n V-Form ist hinsichtlich seiner Einbaulänge dem früheren Sechszylinder gleich und stellt sozusagen eine verkleinerte Ausgabe des bekannten Maybach-Luftschiff-Motors dar. Seine Konstruktion ist von großer Einfachheit. Von den seitlichen, übrigens seinerzeit nicht etwa nur von Maybach gebrachten, Ventilen ging man ab und verwendete hängende, durch normale Kipphebel betätigte Ventile. Die Geräuschlosigkeit des Mctors wurde dadurch verbessert, daß die bewegten Massen der Ventil-Steuerung verringert wurden. Der Motor weist eine einfache Einscheiben-Kupplung auf und ist mit einem normalen . FZ-Dreigang-Einheitsgetriebe verblockt. Das Schnellganggetriebe ist wiederum in das Kardan-Schubrohr eingebaut. ...