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... so dass einige Strassen einer Piste glichen, in der sich unaufhörlich Wagen an Wagen reihte. Das galt besonders für die Routen nach Gex. Alle Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch nach Gex, dachten wir (nämlich Herr Pister auf seinem flotten Turicum und Ihr Berichterstatter), als wir in den blauen Morgen hinaussteuerten. Wir hatten es ja nicht so eilig, obgleich mein kundiger Führer wenigstens einmal den Weg machen wollte, der für die Rennen in Betracht kam. Und von 10 Uhr an war die Bahn gesperrt. Wir fuhren in flottem Tempo dem Jura zu und labten uns in fröhlicher Laune an allem, was Landschaft und Strasse bot. Zu letzterem gehörte ein kleiner Schlauchdefekt, bei dessen Reparatur mein Begleiter in mir ein hoffnungsvolles « Pumpgenie » entdecken wollte. Wir landeten kurz vor Schluss der erlaubten Trainierzeit in Gex. In weiten Windungen gewinnen wir die Passhöhe; fast überall bieten sich Ausblicke über die Ebene hinaus bis nach Genf. Dann wieder nimmt einen ein grüner Tann auf, der sich nach einer saftigen Alpenwiese öffnet. Kurz, eine Fahrt voller Abwechslung. Dabei ist die Steigung nicht unangenehm, die Kurven mit Ausnahme von etwa dreien für einen guten 1 ENNEN bei winterlichen Stürmen und sommerlichen Landregen kennt der schweizerische Renner. Um nur zwei Beispiele von geradezu klassischem Stil zu nennen: Faucille 1907 und Caux 1908. Aber nicht ...