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... das Land. Am Horizont zeichnete sich das Gespenst eines unheilvollen Zeitalters ab.. Mit dem guten Stern, unter dem mein Dasein stand, hatte es allerdings seine besondere Bewandtnis. Im Gegensatz zu der grossen Heerschar meiner Brüder in aller Welt, die ihn als sichtbaren Beweis ihrer noblen Herkunft zu ihren Häupten tragen, krönte man mich mit dem Emblem der Hohenzollern. Das stärkte mein aristokratisches Rückgrat und verlieh mir höchstes Ansehen. Wie hätte mein Herr und Gebieter sich auch sonst für mich entscheiden können! Für 44 500 gute Reichsmark erwarb er mich, und da er von einem zusätzlichen Schnellgang sehr angetan war, zahlte er sogar noch weitere 1400 Mark hinzu. Deutlich erkennt man: Aufpreise für diverse Sonderausstattungen waren schon damals gang und gäbe und machten selbst vor gekrönten Häuptern nicht halt. So rollte ich also nach Schloss Doorn. Dort, im holländischen Exil, wollte ich dem Kaiser fortan in Treue dienen. Man möge mich nicht für überheblich halten, wenn ich behaupte, rundum prachtvoll gediehen zu sein. Ausweislich meiner Geburtsurkunde Der Knopfdruck Seiner Majestät befahl dem Königlichen Oberwagenführer den Kurs. hiess ich «Grosser Mercedes» Typ 770 W 07; mein Rufname lautete «Kaiserwagen». Das war wohl der Gipfel automobiler Vornehmheit. Was wollte ich mehr? In mir schlug ein starkes Herz. Acht Zylinder aus ...