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... von Red Bull und Audi in der DTM wollte Audi 51 Prozent des Red Bull- Formel 1-Teams übernehmen. In Ingolstadt sollten Motor und Getriebe entstehen, während das Team weiter in England stationiert bleiben würde. Für die Vorbereitung wollte man sich drei Jahre Zeit lassen: Zwei Jahre für die Konstruktion und den Aufbau von Motoren, ein Jahr war für die Erprobung des Aggre gats im Red Bull-Chassis geplant. Natürlich ging es bei diesem Deal auch ums Geld. Und das Team forschte nicht ohne Grund nach den Übernahme-Kursen: Renault investierte 120 Millio nen Dollar für 100 Prozent an Benetton, Mercedes 250 Millionen Mark für 40 Prozent an McLaren, und BMW bezahlte rund 120 Millionen Schweizer Fran ken für 80 Prozent am Sauber-Rennstall. Das dreijährige Warmup und die Teamübernahme hätten bei Audi knapp ein halbe Milliarde Euro ver schlungen. Zu viel, entschied man im Volkswagen- Konzern in einem finalen Meeting. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, urteilt ein Spit zenmanager. Aber vielleicht kommt der Sparkurs der Formel 1 da gerade zur rechten Zeit. Bis Juni sollen sich die Teams auf eine Budgetobergrenze einigen. Das Limit soll künftig bei 150 Millionen liegen. Ge stritten wird noch über die Währung — Euro oder Dollar. Nicht im Budget enthalten: die Gagen für Fah rer und Teamchefs, die Kosten für Motoren und das Marketing. Und natürlich ist die ...