Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... auf einer Anzeigetafel einen Überblick, wo sich der fahrende Zug gerade befindet, auch wenn er den Zug vom Fenster des Stellwerkes aus nicht sehen kann. Die gleiche Meldung bekommt auch die Relaisanlage, die, sobald die Fahrstraße nicht mehr benutzt wird, dafür sorgt, daß die Signale wieder auf Halt gestellt werden und die Fahrstraße 'aufgelöst' wird. Diese bedeutenden Fortschritte in der Stellwerksund Signaltechnik und die neuen Betriebsmethoden haben es also ermöglicht, den neuen Bahnhof billiger und doch besser zu bauen. Wenn er voll in Betrieb ist, wird die Bundesbahn Jahr für Jahr etwa 2 Millionen Mark an Betriebskosten sparen. Die Schnellzüge können um 5 bis 7 Minuten schneller durch Heidelberg fahren, weil der Richtungswechsel entfällt. Man spart Lokomotiven, viel Rangierarbeit, Beamte und Kohlen. Die Umstellung des Bahnbetriebes vom alten auf den neuen Bahnhof ist eines der interessantesten Kapitel des ganzen Neubaus. Die feierliche Einweihung des Bahnhofs wird zwar bereits im Laufe des vorhergehenden Tages, am 7. Mai, stattfinden. In der darauffolgenden Nacht, zwischen 23 und 3 Uhr, werden dann die Gleise an den Anschlußstellen etwas herumgeschwenkt, und künftig rollen die stählernen Kolosse auf anderen Bahnen. An 18 kleinen Baustellen wird man nach einem genau vorher festgelegten Plan diese kleinen Arbeiten ...