Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zurück und verschlossen den Eingang sorgfältig. Einzeln schlichen wir uns aus der lautlosen Ruinenstadt. Schlafen konnten wir in dieser Nacht nicht mehr; denn der Grabteufel sass uns in den Knochen. In der ersten dunklen N'acht schleppten wir unsere Sachen in das Gewölbe. Und nun begann ein Leben unter dem Böden, so spannungsreich und aufregend, dass uns die Nächte wie in einem Rausch vergingen. Wir untersuchten und beklopften den Boden, die Wände und begannen an einer von Gordon bezeichneten Stelle in die Mauer ein Loch zu schlagen. Nach oben bohrten wir kleine Oeffnungen, die von aussen nicht sichtbar waren, um genügend frische Luft zu bekommen. Oft hallten am Tag, wenn wir schliefen oder träumten, Schritte von Fremden über uns. Es war in der zweiten Nacht, als ein Stück der Mauer unter Gordons Hammerschlägen plötzlich einstürzte. Wieder liess uns sein erstauntes Pfeifen aufhorchen. Durch das schwarze Loch starrten wir in einen finsteren Gang. Muffige Kellerluft schlug uns entgegen. Als jedoch Percy durchdrängen wollte, fasste ihn Gordon am Arm und flüsterte geheimnisvoll: « Noch nicht. Wir müssen warten. » Aus seinen Worten sprach heimliche Angst. Ein unbestimmtes Geräusch, etwa wie das Hinund Herhuschen einer Ratte, drang aus der Finsternis. Mich packte ein Gefühl von dumpfer Furcht, das ich nicht mehr loswerden konnte. Ich fühlte, wie es mich vom Kopf bis zu den ...