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... binden, die als Ablagerungen an der Innenwand des Glasgehäuses zu einer Dämpfung der Lichtausbeute führten. Edison fiel auf, dass, immer wenn die Zusatzwendel positiv aufgeladen war, ein Strom darüber floss – nicht jedoch bei entgegengesetzter Polarität. Er fand das faszinierend. Trotz seines ausgeprägten Ideenreichtums fiel ihm aber keine Möglichkeit für eine praktische Anwendung ein. Zu dem als Edison-Effekt bekannt gewordenen Phänomen führte 1889 in London ein Elektrotechnik-Professor einige Versuche durch, bei denen er entdeckte, dass beim Anlegen einer Wechsel spannung anstelle einer Gleichspannung nur bei jeder zweiten Halbwelle Durchgang bestand. Die Röhre wirkte als ein Ventil, in dem sie aus Wechselstrom Gleichstrom machte. Doch auch Prof. Ambrose Fleming wusste nicht, wozu das gut sein könnte. Fünfzehn Jahre später war Fleming beratend für Guglielmo Marconi tätig, der die drahtlose Übertragung von Telegraphie-Signalen erforschte; mit Wellen im Frequenzbereich der Radiowellen. Da kam Fleming auf die Idee, den Edison-Effekt zu nutzen, um schwache Radiosignale nachzuweisen. Aufgrund der offensichtlich gegebenen Analogie zwischen der Einweg-Steuerung des Stroms und der Wirkungsweise eines (Rückschlag-)Ventils auf eine Wasserströmung bezeichnete er den Zwei- Elektroden-Vakuum röhren-Gleich richter als Ventilröhre. Die Fleming-Röhre wurde ...