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... Wochenendestauten sich die Autos in Richtung Süden vom Freitagmorgen an ununterbrochen über 30 Stunden lang; dieKolonne erreichte bisweilen mehr als 10 km Länge. Und am Sonntag spielte sich dasGanze, wenn auch in etwas weniger gigantischen Dimensionen, bei der Rückkehr aus dem Tessin ab. Sankt Stopphard statt SanktGotthard. Warum sind wir nicht so klug, aus den Erfahrungenam Walensee zu lernen? Dort wurde das aus einem Zweitklasssträsschen bestehende Nadelöhr durch eine vierspurige Autobahn ersetzt. Am Gotthard hätte das Bohren einer zweiten Röhre den gleichen Effekt: Der einzige permanente Engpassauf der Strecke von Dänemark bis Süditalien wäre weg, der Verkehr verflüssigt. Es ist heuchlerisch, ökologische Argumente gegen den Ausbau auf vier Spurenins Feld zu führen, wie das von der Antiautofront getan wird. Denn es kann gar keinen Zweifel daran geben: Megastaus belasten die Umwelt mehr als eine ungehindert rollende Fahrzeugkolonne. Ausserdem würde sich gleichzeitig die Sicherheit - für die Rettungsdienste ist der heutige Tunnel ein Alptraum - deutlich verbessern. Wem das noch nicht Grund genug ist für ein Jazum Vollausbau, dem sei ein Blick in die Zukunft empfohlen: Steht dereinst eine Totalsanierung des heutigenGotthardlochs an (bekanntlich ist der etwas ältere Bernardinotunnel bereits so baufällig), ist es überaus hilfreich, wenn ...