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... doch schon nach meinem kurzen Ritt ist mit klar, dass ein 90-Minuten-Stint in spanischer Hitze ziemliche Ackerei wäre, wenn man an die Sache falsch herangeht. Wie ging das noch in dem Song? – Relax, don’t do it. Es empfiehlt sich, das Auto die Arbeit machen zu lassen, sich gar nicht erst zu bemühen, es ständig genau auf die Linie zurückzuzwingen, wenn es ein wenig herum eiert. Vom rechten Weg wird der Wagen eh nicht abkommen, auch wenn es sich so anfühlt, als sei er dabei, genau das zu tun. Wenn er trotzdem Anstalten macht, sich zu verirren, klopft er einem vorher auf die Schulter. Erst beängstigend, dann wunderbar – genau wie das krachende, brüllende Geräusch des herrlich temperamentvollen Motors. Kurz stottert er beleidigt, im nächsten Moment heult er wie ein Bariton der Staatsoper. Der BMW, der in seinem vielfarbigen Gewand so elegant, schick und kunstvoll aussieht, punktet dagegen eher mit Laufsteg-Qualitäten. Auf der Rennstrecke könnte er nicht mit dem Capri mithalten. In vielen Details – Gewicht und Reifendimensionen – ähnelt er dem Capri. Sein Motor ist jedoch eine frühere Version mit einer Nockenwelle, und obwohl Roxiwell erstklassige Arbeit geleistet hat, hat der BMW gegenüber dem Ford ein 130-PS-Handicap. Andererseits macht er das mit seinem besseren Fahrerlager wieder wett. Der BMW Sechszylinder lässt sich starten wie ein Serienmotor – ...