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... abnehmende Tendenz erkennen. Die mutmasslichen Hauptgründefür diese erfreuliche Entwicklung werden von der Kantonspolizei aufgelistet: vollständiger Ausbau der Autobahn, die an manchen Orten in den Stosszeiten als selbsttätige Geschwindigkeitsbremse wirkende Verkehrsdichte, der technischeFortschritt beim Bau und beim Unterhalt der Autos, die Verkehrserziehung und das vermehrte Sicherheitsdenken der Verkehrsteilnehmer, die vor allem auf erhöhte Sicherheit bedachten Verbesserungen desStrassennetzes sowie die vermehrten Polizeikontrollen. Undseit das Nachbarland Italien im vergangenen Jahr das Gurtenobligatorium eingeführt hat, schnallen sich auch die Tessiner Automobilisten etwas häufigeran. In welchem Ausmass die einzelnen Faktoren den Rückgang der tödlichen Unfälle imStrassenverkehr beeinflusst haben, kann natürlich auch die Kantonspolizei nicht sagen. Die landesweit gesammelten Daten werden der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) dazu dienen, ihre Kampagnen gezielt zu planen. Aufkantonaler Ebene beeinflussen diese Zahlen die von der Kantonsund Gemeindepolizei zuentwickelnden Strategien zur Unfallbekämpfung. Es bleibtviel zu tun, denn neben den Selbstmorden sind Verkehrsunfälle immer noch die häufigsteTodesursache von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wie soll es weitergehen, innüchternen Zahlen ausgedrückt? Ein Verkehrstoter ...