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... Rekord nach dem anderen vom Stapel. Ein Wochenende nach dem Grand Prix kam bei einer seiner Auktionen für etwas mehr als elf Millionen Dollar eine 1518 unter den Hammer. Die Patek Philippe 1518 ist ein Modell der frühen 1940er. Einer Zeit in der man – die Schweiz ausgenommen – die Grausamkeiten des zweiten Weltkrieges durchlitt. Die 1518 ist nicht einfach irgendein Modell. Sie verkörpert eine perfekte Kombination originärer Patek-Eigenschaften. Nicht zuletzt ist sie die erste einer langen Traditionslinie von Chronographen, die mit der Funktion des ewigen Kalenders ausgestattet sind. Diese äußerst spezielle Versteigerung bot, ganz ohne Übertreibung, die einmalige oder zumindest extrem seltene Gelegenheit, eines dieser Kleinodien zu ergattern – denn eine 1518 ist das Nonplusultra in Sammlerkreisen. Bleibt zu fragen: Was macht dieses zierliche mechanische Objekt – 3,5 cm im Durchmesser – dermaßen wertvoll, dass jemand bereit ist, elf Millionen Dollar oder mehr als zehn Millionen Euro dafür auf den Tisch zu blättern? Bei einem Ferrari 250 GTO bekä- me man doch sicher mehr Metall und Spaß fürs Geld? Der Auktionskatalog erklärte es in einem langen literarischen Trommelwirbel: »Wenn eine Patek Philippe 1518 Reference angeboten wird, ist die Aufmerksamkeit aller Sammler geweckt. Die meisten von ihnen träumen von einer Reference; eine pinkgoldene wäre die ...