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... mit sehr ungleichen Risiken zu tun haben. Einheitliche Durchschnittsprämien würden dazu führen, dass viele Automobilisten für ihre Versicherung objektiv betrachtet zu viel und andere zu wenig bezahlen müssten. Um das zu vermeiden, müssen wir die Prämien nach den Ergebnissen der Schadenstatistik abstufen. Diese zeigt, dass in bezug auf schwere und starke Wagen im Durchschnitt wesentlich mehr für Schäden aufgewendet werden muss als bei leichteren und schwächeren Fahrzeugen. Dem entspricht die Aufteilung der Personenwagen in 5 Gruppen (Tarifklassen), wobei zur Abgrenzung die Steuer-PS der Fahrzeuge dienen. Es mag vielleicht überraschen, dass die Versicherer sich mit dieser verhältnismässig groben Gliederung begnügen. Das hängt jedoch damit zusammen, dass jede Tarifklasse allein stark genug sein muss, um statistischen Aussagewert zu besitzen. Wären die einzelnen Klassen zu klein, so würden wir Gefahr laufen, dass die Statistik mit Zufälligkeiten behaftet und damit als Grundlage für die Prä- mienkalkulation ungeeignet wäre. Mit der genannten Aufspaltung lässt sich nun allerdings noch keine Gleichförmigkeit der Risiken innerhalb der einzelnen Tarifklassen erreichen. Das leuchtet ohne weiteres ein. Nehmen wir z. B. eine grössere Zahl von Fahrern, die alle jährlich 40 000 km hinter sich bringen. Diese Fahrer werden zusammen erheblich mehr Schäden verursachen als eine ...