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... kannte er jeden Trick, wenn es darum ging, sich Vorteile zu verschaffen Wagen überschlägt sich, steigt in die Luft, fliegt über den Unterstand der Streckenkommissare hinweg und schlägt, immer nochmit den Rädern nach oben, am Boden auf, wo er explodiert und in Flammen aufgeht. Im Cockpit eingeklemmt, das Unke Bein mehrfach gebrochen, wahrscheinlich bewusstlos, stirbt Joseph Siffert auf der Stelle; er erstickt, ohne leiden zu müssen.» Geboren am 7. Juli 1935, war er 35 Jahre alt geworden. In Freiburg wurde ihm ein staatsmännisch anmutendes Begräbnis zuteil: Im Beisein von 50000 Menschen wurde er zur letzten Ruhe getragen. ENORM POPULÄR Rückblickend lässt sich heute, dreissigJahre nach dem Tod des Allround-Rennfahrers (bevor er aufvier Räder umstellte, war er Seitenwagenpassagier und auch Solo-Motorradrennfahrer), behaupten, dass Joseph (Jo) Siffertals einer der wohl populärsten Schweizer Sportler des 20. Jahrhunderts in die Geschichte eingegangen ist. Der gelernte Karosse- Milchladen, der schlecht rentierte. In Freiburg kam Seppi zurWelt. Von den Eltern lernte er, wie man hart um jeden Rappen kämpfen muss. EINSTIEG MIT MOTORRÄ- DERN Aber trotz permanentem Schmalspurbudget schaffte er 1957 den Einstieg in den Motorradrennsport; 1959 wurde er sogar Schweizer Motorradmeisterder 350-cm 3 -Klasse, nebenbei war er Seitenwagenpassagier beiEdgar ...