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... Milliarden vorrechnet. Die Länder freuen sich über den Zugewinn, haben ihn aber längst verplant - und wollen die Eichel-Spende folglich nicht ak zeptieren. Während Eichel sein Filter-Ge setz bis zum Sommer fertiggestellt haben will, haben sich die Finanzminister der Länder erst einmal bis Juni vertagt. Man hat offensichtlich keine Eile. Eine Entschei dung wird es wohl nicht vor Ende des Jahres geben. Und weil den Ländern die dro hende Belastung schon unter den Nägeln brennt, denkt der eine oder andere Länder-Chef bereits dar über nach, die Steuervergünsti gung für die Filter-Autos von den Diesel-Modellen ohne Filter bezahlen zu lassen. Ein zweischneidiges Schwert. Eichel hat eine Duftmarke gesetzt. Halten die CDU/CSU-regierten Länder dagegen, haben sie mit dem Rußpartikelfilter den schwarzen Peter. Bitten sie dann auch noch die Halter von Altfahrzeugen zur Kasse, dann stehen für sie nicht nur die nächsten Landtagswahlen, sondern auch die Bundestagswahl 2006 auf der Kippe. Momentan gibt es 19 deutsche und zwölf französische Modelle ab Werk mit Partikelfilter. Profitieren werden von der Steuerreduktion in erster Linie der PSA- Konzern mit den Marken Peugeot und Citroen. Dazu vor allem Mercedes, dort hat man sich rechtzeitig ein ausreichendes Kontingent an Filtern gesichert. Und dann natürlich die Hersteller von Filtern und deren ...