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... vergangenen Winter festgestellten totalen Desorganisation des Erdölmarktes im Gefolge der politisch motivierten (und von den Oelgesellschaften weidlich ausgenützten) Erdölkrise verhindern zu können. serven fallen nicht unter das Notstandsprogramm, ebenfalls von einzelnen Staaten angelegte zusätzliche Reserven (die Schweiz verfügt bereits heute über Lagervorräte, die für rund ein halbes Jahr ausreichen). Gleichzeitig sieht das Aktionsprogramm Konsumrestriktionen vor. Jedes Mitgliedland muss derartige Sparmassnahmen vorbereiten und im Ernstfall in Kraft setzen. Das Sparprogramm wird ausgelöst, sobald das Versorgungsdefizit sieben Prozent erreicht. In diesem Augenblick ist auch der Konsum um sieben Prozent zu kürzen. Erreicht das Defizit 12 Prozent oder mehr, ist der Konsum um zehn Prozent zu drosseln. Ein Teilnehmerstaat, dessen Erdölzufuhren zurückgehen und schliesslich unter seinen Versorgungsanspruch fallen, kann sodann einen Anspruch auf das im Gesamtbereich aller übrigen Mitgliedländer verfügbare Erdöl in der Höhe dieser Differenz erheben. Umgekehrt besteht für ein Land, dessen Versorgung seinen Anspruch übersteigt, eine Abgabeverpflichtung in der Höhe dieses Ueberschusses. Das Energieprogramm (IEP) stellt somit eine Art Rückversicherung dar und demgemäss auch einen nicht zu unterschätzenden Akt der Solidarität. Und diese beiden Aspekte haben den ...