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... zur Sicherung unserer höchst prekären Brennstoffversorgung handelt. Sie zu gewährleisten sehen sich die Bahnen heute deshalb ausserstande, weil sie infolge der gesteigerten Beanspruchung ihres Güterwagenparks zur Abholung von Waren aus dem Ausland und der dadurch bedingten langen Umlauf reiten mit dem Rollmaterial knapp dran sind. Ihre wiederholten Aufrufe an die Verfrachter, die Erhöhung der Wagenstandgelder und der Umstand, dass Transporte unter 5 km auf die Strasse verwiesen werden, zeigen deutlich genug, was es geschlagen hat. Um diese schwierige Situation zu meistern und eine Transportkrise zu verhüten, soll nun der Lastwagen in die Lücke springen. Dabei erhebt sich natürlich auch die Frage der Pneubeschaffung. Sie hat ihre Lösung in einer Zusammenarbeit der kriegswirtschaftlichen Behörden mit der Armee gefunden, währenddem die kantonalen Arbeitsgemeinschaften im Autotransportwesen für die Bereitstellung der nötigen Treibstoffmengen sorgen werden. Wenn nun aber mehr Lastwagen in den Verkehr kommen, u. a. auch bisher militärisch stillgelegte, so will das keineswegs etwaleisten, dass wir den Engpass des Pneumangels hinter uns hätten, sondern etwas ganz anderes: dass wir gezwungen sind, auf die letzten Reserven, die Reifenbestände der Armee zu greifen, um einer Transportkrise bei der Brennstoffverteilung entgegenzutreten, deren Folgen — das betont ...