Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... hat dafür keine plausible Erklärung parat, wohl aber eine für die unzureichende Polsterung ( der schwammig weichen Vordersitze: »Ein Zugeständnis an die Gewohnheiten der französischen Kundschaft«. Der Fuego ist nämlich ansonsten, ganz im Sinne der neuen Fahrwerksphilosophie bei Renault, ein straff abgestimmtes Auto. Das heißt, daß er sich in Kurven nicht mehr so unangenehm mit der Karosserie neigt, wie das bisher bei Renault Sitte war. Das hat auch der Handlichkeit des Franzosen sehr gut getan. Ganz perfekt ist die Fahrwerkabstimmung dennoch nicht. Sie läßt vor allem noch Feinarbeit an den Stoß- dämpfern vermissen, während der Audi mit der inzwischen aus Ingolstadt bekannten, ausgewogenen Souveränität abrollt. Für Franzosen präsentiert sich der Fuego nun in einer derart ungewohnten Straffheit, daß offenbar nur weiche Sitze den Schock mildern konnten. Sie sehen mit ihrer eigenwilligen Form zwar gut aus, auf festen Halt des Körpers muß aber weitgehend verzichtet werden. Bedenklich vor allem: Die sehr weichen Sitzflächen werden bei einem Frontalaufprall das gefürchtete Durchtauchen unter dem Beckengurt (submarining) nicht gerade bremsen. Im Audi Coupe nimmt man dagegen auf sorgfältig geformten und straff gepolsterten Sitzmöbeln Platz, die auch in schnell gefahrenen Kurven einen sehr guten Seitenhalt ...