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... misslang. So sehr man sich im Publikum und bei den Medien über den Stuck-Sieg freute, so sehr ärgerte man sich bei den Konkurrenten über den ungleichen Gegner, der ihnen die Show stahl. Ungleich laut Konkurrenz deshalb, weil der Audi gegen- über den 2,5-Liter-Vierzylindern der Gegner BMW und Mercedes über ein 3,6 Liter grosses V8-Aggregat verfügt und obendrein getreu der Markenphilosophie von Audi permanenten Allradantrieb besitzt. Im Fall Audi zeigte sich denn das auf Zusatzgewichten basierende Handicap-Reglement beinahe überfordert, den gegen- über seinen Konkurrenten in vielen Grundzügen völlig verschiedenen Audi auf das Niveau seiner Konkurrenten einzubremsen. Aufschnellen Strekken raste er den Konkurrenten dank des fehlenden aerodynamischen Flügelwerks der eigentlichen Luxus-Limousine (mehr Höchstgeschwindigkeit, bis rund 290 km/h) und der überlegenen Motorleistung von rund 420 PS nach wie vor davon. Auf engen Strecken war er wegen des vielen Gewichts plötzlich zur Chancenlosigkeit verurteilt. Damit war ein Stellungskrieg, der besonders von den Audi- Gegnern vehement geführt wurde, unausweichlich. Zuerst wurde das ursprünglich festgesetzte Gewicht von 1220 kg um ganze 100 kg erhöht, später aber von der ONS - nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen - wieder auf 1250 kg reduziert. Speziell bei AMG tobte man über diesen Entscheid und ...