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... ... Die verbreitete Bezeichnung von Lucas als »Prinz der Dunkelheit« ist besonders gemein – hat der Mann doch als Lampenhersteller angefangen! Armer, armer alter Jo! Schon zu Lebzeiten musste er viel einstecken, und selbst beim Tod hatte er Pech. Verdient hat er die Häme nicht, denn als er starb fuhren Autos noch ohne Elektrik. Nachdem er 1834 in einem Armenviertel Birminghams das Licht der Welt erblickte (Pardon, die Pointe musste sein), konnte Joseph heilfroh sein, dass ihn bei der Sonntagsschule der Leiter der Erlöserkirche unter seine Fittiche nahm, um ihm eine solide Ausbildung angedeihen zu lassen – etwas, um das er sicher von vielen Jungs aus den Slums beneidet wurde. Mit 13 oder 14 wurde er Lehrling beim Silberschmied H & GR Elkington. 1854 heiratete er Emily Stephens, mit der er zahlreiche Kinder hatte und ein anstrengendes, hartes Leben führte. Beide fingen an zu trinken. Heftig. Schließlich begab sich Joseph zum damaligen Pendant der Anonymen Alkoholiker und blieb fortan trocken. Als ordentlicher »Silberschmiedegeselle« verdiente er nicht ganz schlecht. Mit 26 machte er sich selbstständig und verkaufte von zu Hause aus Schaufeln und Eimer. Petroleum und dessen reißender Absatz ermöglichten es ihm 1871, ein Ladenlokal in der Great King Street anzumieten. Ein Jahr später stieg sein ältester Sohn Harry mit ins Geschäft ein. Ganz ...