Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... fast genauso, wie ihn der ältere Angell das erste Mal bewunderte: die Holzlasur unbeschädigt und glänzend, die roten Ledersitze geschmeidig. Das ist vielleicht einer der erstaunlichsten Aspekte der Wiedererweckung des Bentley. »Decosol! Ein tolles Zeug«, begeistert sich Hodgson über die grellorange, leicht gelatineartige Flüssigkeit, die in den 1970ern das Nonplusultra in Sachen Lederreinigung war. »Aber man bekommt es heute nicht mehr, ich hab nur noch eineinhalb Flaschen davon übrig.« Mit Decosol ordentlich gereinigt, wurde das Leder so lange mit einer Spezialpflege behandelt, bis es wieder weich war. An den Innenflächen der Instrumentengläser finden sich leichte Schimmelspuren, doch Hodgson wollte die Armaturen nicht antasten. Das Verdeck ist neu, der Stoff des Originals hatte nicht überlebt. Und die Mechanik? »Ich musste den Motor zerlegen, nachdem er so lange gestanden hatte. Ich habe mich nicht getraut, ihn anzulassen. Ken Lea [Experte für in Derby produzierte Bentley und Hodgsons Guru für das Projekt] wollte neue Kolben einsetzen. Er meinte, der Motor würde sonst über einen Liter Öl auf 200 Meilen verbrauchen, aber ich wollte die Originale beibehalten und habe stattdessen nur die Laufbuchsen gehont. Die Zylinder sind von 1 bis 6 durchnummeriert und haben an den Köpfen die Seriennummern eingestanzt. Zwei von ihnen waren vertauscht, ...